Erfahrungsberichte unserer Gasteltern aus dem Sommeraufenthalt 2012

Marie Luise + Heinrich Schreiber aus Minden

 

 

Besuch unserer „Tschernobyl-Enkelkinder“

vom 17.06. bis 07.07.2012

 

Irgendwann im April d. J. war im WESERSPUCKER zu lesen, dass die TSCHERNOBYL KINDERHILFEnoch Gasteltern für den diesjährigen Erholungsurlaub sucht. Wir hatten Zeit, also haben wir uns kurzentschlossen gemeldet.

Obwohl es sich bei uns nun eher um Gastgroßeltern, als um Gasteltern handelte, war man bereit uns relativ junge Kinder anzuvertrauen.

 

Wir wussten zunächst nicht wirklich, auf was wir uns einließen, da uns hinsichtlich des Umgangs mit weißrussischen Kindern doch recht unterschiedliche Informationen erreicht hatten. Aber im Hinblick darauf, dass der Aufenthalt sich auf 3 Wochen beschränken würde, waren wir ziemlich entspannt!

 

Kurz und gut: Die Jungs (10 + 11 Jahre) kamen an, und wir waren einander auf Anhieb sympathisch - ein sicherlich nicht unerheblicher Faktor beim Zusammenleben.

Sie waren, was den Umgang und die Handhabung anging, nicht anders als Kinder dieses Alters es im Normalfall auch bei uns sind. Hier und da ein wenig Aufregung, die aber sicherlich nicht zuletzt auch auf Sprachschwierigkeiten zurück zu führen war. Das Kindern auch immer mal wieder Grenzen gesetzt werden müssen, ist aus unserer Sicht völlig normal und weder ungewöhnlich noch beunruhigend.

Letztendlich hatten wir sehr viel Spaßund Freude miteinander.

 

Ganz klar ist aber auch, dass während des Aufenthalts der Kinder bei uns „die Uhren“ nicht nur ein wenig, sondern sehr viel anders liefen. Es war anstrengend schön!

Das es anstrengend werden würde, darüber waren wir uns vor unserer Entscheidung im klaren, um so besser war natürlich, dass es eine sehr positive Anstrengung war.

 

Unser Fazit:

Wenn unsere Gesundheit und unser Zeitplan es erlauben, sind wir bereit wieder für einen begrenzten Zeitraum Kinder aufzunehmen.